Landschaft, Landwirtschaft und Biodiversität

Das Parkgebiet zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt an Landschaften und Kulturen aus. Auf wenigen Kilometern ändern sich Form und Beschaffenheit der Natur. Die Höhenunterschiede sind gross. Dadurch gibt es auf engem Raum die unterschiedlichsten Klimazonen. In tiefen Lagen dominieren grosse Waldflächen, die sich auf natürliche Weise und über die Landesgrenzen hinaus ausbreiten. Insbesondere Wälder charakterisieren das Parkgebiet, das durch ein versprengtes Mosaik von landwirtschaftlichen Nutzflächen (Maiensässe, Weiden, Alpen) und historischen Orten ergänzt wird. Viele Dörfer sind im Inventar schützenswerter Orte aufgenommen (ISOS). Dazu kommen archäologische Kulturdenkmäler (Prähistorische Burgen, Kapellen, historische Verkehrswege), Wasserläufe sowie Wasserlandschaften in den unterschiedlichsten Ausprägungen (Schluchten, Überschwemmungsgebiete, Quellen) sowie Gesteinsformationen von grosser geologischer Bedeutung (Rundhöcker, insubrische Linie). Diversität ist somit ein entscheidendes Element des Parks, sowohl in Bezug auf die Ökologie (Flora und Fauna) als auch auf die Landschaft (Kulturlandschaften).